"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen."
Guy de Maupassant
Immer wieder werde ich danach gefragt, ob ich denn auch Onlinekurse gebe.
Und wenn ich antworte, dass ich dies nicht mache, kommt natürlich gleich
die Bemerkung zurück: "Ja, aber dann würde ich mich anmelden!"
Es ist auch an mir nicht vorbei gegangen, dass Onlinekure sich seit Corona etabliert haben.
Das kann, in meinem Empfinden, eine gute Sache sein, wenn man reine Informationen
weiter gibt oder man ganz praktische Anleitungen für etwas braucht, was man leichter lernt,
wenn man es Schritt für Schritt gezeigt bekommt.
Jedoch ist Tierkommunikation und auch Schamanismus in meinen Augen nichts, was man
wirklich am PC lernen sollte und auch nicht wirklich lernen kann. Spirituelle
Praktiken sind mehr als nur Wissensvermittlung oder Anleitungen für entsprechende
Übungen. Es ist für mich eine Begegnung zwischen Menschen von Herz zu Herz.
Es ist die Erschaffung eines heiligen Kreises in welchem man Sicherheit empfindet,
das Gefühl von Geborgenheit und Annahme hat. In diesem heiligen Raum fällt es jedem
leichter sich zu öffnen, loszulassen, gehalten zu sein.
Wie oft habe ich es in meinen Seminaren schon erlebt, dass tiefe
Freundschaften geschlossen wurden, wie Menschen sich gefunden haben und
später miteinander den Weg weiter gegangen sind und sich nach den Seminaren
Übungsgruppen gebildet haben und vieles mehr.
"Begegnungen sind wie Sterne,
die uns der Himmel schenkt,
damit wir nicht vergessen,
wie schön das Leben ist."
(unbekannt)
Nach mehreren gemeinsamen Seminaren entsteht so etwas
wie eine Familie in unserem Kreis, die sich am Ende des
Seminarjahres mit Freuden trifft um neue Übungen gemeinsam
zu erlernen oder im Kreis an bestimmten Themen zu arbeiten.
Es entsteht ein Freundeskreis mit Austausch, Vertrautheit und Verbindung, und
oft auch mit der schönen Frage: "Weißt du noch?"
Man kann viel Theorie über Online vermitteln und man kann Übungen vorgeben,
aber das Grundlegende, was ein spirituelles Seminar ausmacht, fehlt.
Dadurch wird das Erlernen eines spirituellen (geistigen) Themas
oberflächlich und abstrakt. Wenn wir die Technologie zwischen
uns und den anderen Menschen setzen, können wir uns zwar
miteinander verbinden, aber es lässt uns an der Oberfläche bleiben.
Tiefe entsteht durch Begegnung von Herz zu Herz, wenn die Aura eines
jeden Teilnehmers sich zu einer Gruppenseele vereint und dadurch Kraft
und Intensität entsteht, können wir echte Tiefe empfinden.
Im Schamanentum beginnt jede Ausbildung mit einer Reise. Die Fahrt zum Seminarort ist mehr
als sich von A nach B zu bewegen. Es ist ein "sich auf den Weg machen" - "seinen Willen
aktivieren" und "einem Ziel entgegen zu gehen". Diese Reise nicht nur über
dem Bildschirm eines PCs flimmern zu lassen sondern tatsächlich seinen Körper
in Bewegung zu bringen, verändert schon unsere Seele.
Wer in alter Zeit einen Schamanen oder eine Schamanin konsultieren wollte,
musste oft tagelang wandern um ihn oder sie zu erreichen.
Endlich am Ziel konnte es passieren, dass der Schamane / die Schamanin
vor dem Hilfesuchenden die Tür verschloss und ihn bzw. sie noch weitere
Tage warten ließ bis der Reisende endlich eingelassen wurde. Das war keine
Gängelei sondern gehörte zur Heilung - zur Aktivierung des Willens. Denn wer nicht
wirklich will, wird keinen Erfolg haben. Wer nicht wirklich will, wird immer
eine Ausrede finden nicht zu erscheinen.
Vor einiger Zeit hörte ich von einem schamanischen Onlinekurs
mit 3000 Teilnehmern. Mal ganz ehrlich - wer möchte gerne
einer unter 3000 sein, wenn er Fragen hat, wenn er sich
unsicher fühlt, wenn er beginnt zu zweifeln oder etwas nicht
so recht klappen will?
Wäre es einem da nicht lieber man sitzt in einer kleinen Gruppe
zusammen, kann seine Fragen und Unsicherheiten äußern und wir finden
zusammen Raum diese zu klären?
Gerade in spirituellen Kreisen hört man wiederum Menschen,
die Kritik äußern und sich fragen, wohin hat uns die Bequemlichkeit von Corona geführt?
Spirituell offene Menschen können den digitalen Lärm, der durch die Atmosphäre schwirrt
förmlich körperlich spüren. Die Energie um uns wird immer dichter. Hier noch ein Funkturm
und dort noch einer und vom Handy oder PC kommen viele kaum noch weg. Was für ein Segen
kann es sein, einmal einen Tag ganz ohne all diese verschmutzten Frequenzen zu verbringen?
Hellsichtige Menschen können diese verschmutzten Frequenzen
sehen und nehmen wahr, dass gerade die sensitiven Menschen,
also die spirituell offenen, diese Frequenzen absorbieren.
Wie kann es also möglich sein durch Onlinekurse unbelastet hervor
zu gehen oder ein klares Empfangen möglich zu machen?
Ich bin dankbar für die Möglichkeit der Verbindung unter
uns Menschen über das Internet, ich bin dankbar über die
Vielfalt der Informationsquellen. Jedoch achte ich sehr klar
darauf wie oft und wozu ich das Internet benutze und richte meine
Aufmerksamkeit darauf mein Leben mehr ohne technische Hilfsmittel dieser
Art zu führen, damit ich nicht irgendwann feststellen muss, dass die
Technologie mich von meinem eigenen Leben trennt.
Was ich mit diesem heutigen Newsletter ausdrücken
möchte ist mein Appell, den Weg in den wir wohl
unaufhörlich gedrängt werden, kritisch zu hinterfragen
und zu überlegen, ob es nicht möglich ist manche Dinge
aus vorheriger Zeit wieder in unserem Leben zu integrieren
um der Entfremdung untereinander entgegen zu wirken.
"Freude und Schönheit tanzen immer an jenen Orten,
wo Augen sich offen begegnen."
(Andeas Tenzer)
Yrvin David Yalom, ein sehr bekannter Psychotherapeut
in Kalifornien berührt mein Herz zutiefst. Mit seinen
inzwischen 93 Jahren praktiziert er immer noch, und dies
schon seit über 60 Jahren. In all dieser Zeit, wie er berichtet,
hat sich eine Sache unter all seinen Klienten herauskristallisiert:
Jeder möchte nichts mehr als dass seine Beziehung zu anderen Menschen inniger,
intensiver und tiefer wird.
Auf diese Wünsche hat er seine ganzen Therapiemethoden
ausgerichtet und ihm ist es bis heute wichtig, jedem Einzelnen
dabei zu helfen intensivere und tiefere Beziehungen zu
anderen eingehen zu können.
Äußere Einflüsse und Modeerscheinungen dürfen uns nicht davon
abhalten die Begegnungen und das gemeinsame Erleben mit anderen zu verlieren.
Das Miteinander ist das, was uns stark macht um mehr Licht in die Welt zu bringen.
Wer soll damit beginnen, wenn nicht wir?
"Auf Veränderung zu hoffen
und selbst nichts dafür zu tun
ist wie am Bahnhof zu stehen
und auf ein Schiff zu warten."
Albert Einstein
Ach, und übrigens - der nächste Basiskurs in schamanischem Heilen
und Reisen findet am 18. und 19. April statt und ist die Voraussetzung
für alle anderen schamanischen Kurse.
Bei mir könnt ihr frei entscheiden wie viele Seminare ihr besucht,
in welchen Abständen und auch fast in welcher Reihenfolge.
Jedes der Seminare schenkt Euch Heilung, Erkenntnis und Bewusstseinserweiterung.
Wie intensiv Ihr dabei einsteigen wollt, ist ganz allein Euch überlassen.
Also, was hindert Euch daran dabei zu sein? Anmeldungen unter: heidi.findeis@web.de
Ich freue mich auf tiefgreifende Seminare im heiligen Raum unserer Begegnungen.
HEIDI
Ankündigung für das 2.Quartal 2026
| 18. + 19. 04. |
Schamanisches Heilen und Reisen (Basiskurs) |
| 13. + 14. 06. |
Heilung für
Mutter Erde (schamanischer Aufbaukurs) |
| 28.06. |
Tierkommunikation (Basiskurs) |
Alle Seminare finden in 74595 Langenburg-Unterregenbach statt.
Nähere Infos über Kursinhalte findet Ihr auf meiner Homepage: www.poweranimal.de
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