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1. QUARTAL 2026 ©
„Hoffnung
ist ganz bestimmt nicht dasselbe wie Optimismus. Sie ist nicht die
Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
(Vaclav
Havel)
Was macht in der heutigen Zeit noch
Sinn – in einer Zeit, die immer dichter und undurchsichtiger
wird. An die weitere Zukunft zu denken, bringt viele Menschen in
Bedrängnis, führt sie zu Ängsten und Unsicherheit.
Den oben zitierten Satz habe ich vor
kurzem in der Zeitschrift „Das kleine Licht“ gelesen.
„Das kleine Licht“ wird von
der Tierhilfe Hoffnung e.V. herausgegeben und mir regelmäßig
zugesendet. Es handelt von der Arbeit für Straßenhunde und
–katzen in Rumänien. Es ist eine Organisation, die ich
immer wieder unterstütze und von deren Arbeit ich sehr überzeugt
bin. Und auch in meinem Zuhause lebt der liebenswerte Miron, der neun
Jahre seines Lebens in diesem Tierheim Smeura in Rumänien
verbracht hat.
Dort, in diesem Tierheim warten ca.
6000 Hunde und mehrere hundert Katzen auf ein Zuhause. Die Menschen
dort arbeiten für die Tiere bis zur Erschöpfung, vor allem
die Winter sind sehr hart. Lange kann nicht für alle Tiere ein
Zuhause gefunden werden, dennoch tun diese Menschen jeden Tag ihren
Dienst an den Tieren – egal wie es für die Tiere ausgeht –
jetzt, in diesem Moment, an diesem Tag sind sie hier, brauchen Schutz
vor der Kälte, brauchen Futter und Wasser, brauchen eine
freundliche Ansprache und jemand, der für sie kämpft.
Oft erscheint vieles auch in unserem
Leben für sinnlos – egal was wir tun, nichts scheint sich
zu ändern. Auch ich habe Tage an denen ich mich frage, macht
das alles noch Sinn – der Kampf darum die Welt heller,
leichter, liebevoller und sanfter zu machen, wenn man mit seinem
Ansinnen scheinbar nicht weiter kommt.
Ja, ich sage immer wieder scheinbar,
denn nichts ist wie es scheint. Daran erinnere ich mich dann.
Die Wahrheit ist, dass wir mit unserem
inneren Empfinden, welches wir jetzt im Moment in all unserem Tun in
uns tragen, die Zukunft formen. Nicht mit leeren Worten, die heute
von manchen „Lichtarbeitern“ einfach so dahin geplapptert
werden: „Alles wird gut!“
Es ist unser inneres Empfinden, Fühlen,
überzeugt sein, die Kraft hinter diesen Gefühlen –
und in dieser Ausrichtung aktiv werden - das ist es, was Veränderung
bringt.
Jetzt wird im Tierheim „Smeura“
für die Tiere gekämpft, jetzt brauchen sie dies und
brauchen sie jenes und man versucht ihnen das zu geben, was man nur
geben kann.
Als ich diesen oben zitierten Satz las,
gab er mir Mut immer weiter zu machen, niemals aufzuhören
Mitgefühl zu empfinden, auch wenn es oft schmerzhaft ist –
Liebe zu senden, auch wenn sie nicht erwidert wird – Licht zu
verbreiten, auch wenn die Dunkelheit das Licht bedroht und man das
Gefühl hat nichts ändert sich.
Doch die
Wahrheit ist anders. Jetzt ist der Moment wichtig! Und diesen in
reinem Dasein zu leben wird die Welt irgendwann – zur rechten
Zeit – verändern. Situationen können sich klären,
Gutes kann sich entfalten, Frieden kann einkehren, weil wir den Ort
dafür bereitet haben.
Jetzt ist die Zeit gekommen allen Wesen
– ob Mensch oder Tier, Baum oder Gras – allem was lebt,
eure Liebe zu geben. Sie wird in der jetzigen Zeit von allen
notwendig gebraucht!
Macht weiter in eurem Tun für das
Leben und verliert auch im neuen Jahr nicht die Hoffnung, dass alles
was ihr aus Liebe tut jetzt für diesen Moment Sinn ergibt.
Und wer weiß, was sich daraus
formt.
Nur aus einem guten Samen kann auch
Schönes wachsen.
Ich wünsche euch ein
hoffnungsvolles Jahr 2026 mit vielen wunderschönen Erfahrungen.
HEIDI
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